Geschichte und Weinbaugebiet

Das Weinbaugebiet von Sancerre war bereits im 12. Jahrhundert für seinen Rotwein (Pinot Noir) bekannt.
Die augustinischen Mönche der Abtei von Saint Satur und die Grafen von Sancerre trugen zu diesem Aufschwung bei. Die Nähe der Loire hat die Entwicklung des Weinhandels unterstützt. Die Reblausepidemie Ende des 19. Jahrhunderts hat zu einer  Umstrukturierung des Weinbaugebietes  geführt und so hat die Rebsorte Sauvignon, die einen trockenen Weisswein produziert und dem Boden und dem Klima der Region besonders angepasst ist, ihren Platz auf unseren Hängen gefunden. Der Hügel von Sancerre, der sich zwischen der Loire und der Hochebene der Region Le Berry erhebt, dominiert die bergige Landschaft des Weinbaugebietes und das wilde Tal der Loire.

Der Turm aus dem 16. Jahrhundert, der an die  Notre-Dame Kirche, die ihre wunderbaren Fenster bewahrt hat, angebaut wurde, beherbergt eine Orgel. La Tour des Fiefs (der Turm der Lehnsherren) ist ein Relikt des ehemaligen Feudalschlosses aus dem 14. Jahrhundert. Sancerre sollte zu Fuss besichtigt werden.

Sie werden dem Charme seiner malerischen Gassen, der ineinander verwundenen Häuser und der versteckten Gärten verfallen.


Die Herkunftsbezeichnung Sancerre wurde seit dem ersten Dekret von 1936 der A.O.C. (Bezeichnung fuer eine kontrollierte Herkunft)  anerkannt. Die Rotweine und der Rosé wurden ihrerseits 1959 als A.O.C.-Weine eingestuft. Heute umfasst das Weinbaugebiet 2500 Hektar von denen 80% mit der Rebsorte Sauvignon und 20% mit der Rebsorte Pinot Noir bebaut sind. 

Verschiedene, geologisch abgegrenzte Terroirs  :

"Les caillottes" sehr steiniger und kalkhaltiger Boden   "Les terres blanches" Mergel, Ton und Kalk "Les terres argilo-siliceuses" reich an Feuerstein

 


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